Finanzierung -

Auslandsüberweisungen Ab Juli wird es billiger

Ab Juli 2003 bieten Banken und Sparkassen in Deutschland die neue EU-Standardüberweisung an. Die Kreditinstitute setzen damit eine EU-Verordnung um. Die Höhe der Entgelte für EU-Standardüberweisungen wird an das Niveau für Inlandsüberweisungen angepasst. Die Überweisung ins europäische Ausland kostet jeden Kunden nicht mehr als seine Inlands-Überweisungen. Voraussetzung ist: Die Kunden verwenden die EU-Standardüberweisung im Online Banking oder als Formular. Dafür brauchen sie die internationale Kontonummer des Empfängers, die so genannte IBAN (International Banking Account Number), sowie die internationale Bankleitzahl BIC (Bank Identifier Code). IBAN und BIC erhalten die Kunden bei ihrer Bank oder Sparkasse. Ab Juli 2003 informieren die europäischen Banken darüber hinaus ihre eigenen Kunden über IBAN und BIC auf den Kontoauszügen. Die neue Regelung gilt außerdem nur für Euro-Überweisungen bis zu einer Höhe von 12 500 Euro und in einen anderen Mitgliedsstaat der Europäischen Union. Derzeit sind dies die Länder: Belgien, Dänemark, Griechenland, Großbritannien, Finnland, Frankreich (einschließlich der Überseedepartements Guadeloupe, Martinique, Réunion und Französisch-Guyana), Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Portugal (einschließlich Azoren und Madeira), Schweden und Spanien (einschließlich der Kanarischen Inseln).

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