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3D-Drucktechnologie wird im Handwerk stärker genutzt als bisher angenommen

Ein Brauereitechnikbetrieb fertigt mit einem 3D-Drucker Vorformen für Bauteile, die vorher mühsam in Handarbeit entstanden sind. Ein Augenoptiker druckt Brillenfassungen nach Maß. Eine Fotografin bietet Skulpturen von Personen im 3D-Druckverfahren an.

Das sind nur drei Beispiele, die zeigen dass die 3D-Drucktechnik im Handwerk angekommen ist, und zwar in weit größerem Maße als bisher bekannt ist. Das hat die Zeitschrift handwerk magazin herausgefunden und in der Oktoberausgabe ausführlich beschrieben.

Wie lohnend der Einsatz der 3D-Drucktechnik im Handwerk ist, zeigt sich am Beispiel der Firma Carl Destillations- und Brauereitechnik in Eislingen. Dort fertigt ein 3D-Drucker die Gussform für ein Bauteil in wenigen Stunden, für das vorher ein Kupferschmied mehrere Tage gebraucht hat. Auch für die Dentaltechnik gibt es inzwischen 3D-Softwarelösungen, mit denen die Herstellung eines Zahnersatzes nur noch ein Bruchteil der bisherigen Kosten beträgt.

Handwerksunternehmer Günter Hofmann, der einen Metallbetrieb in Lichtenfels führt und zu den 3D-Pionieren im Handwerk zählt, geht davon aus, dass die Nutzung der 3D-Technik im Handwerk in den nächsten Jahren um ein Drittel steigen wird.

handwerk magazin stellt weitere Geschäftsmodelle für 3D-Drucker vor, vergleicht Geräte für Einsteiger und Profis und erklärt, wie die neue Technik bestehende Verfahren im Handwerk ergänzt. Zum Beispiel wird in einem Kooperationsprojekt zwischen der Handwerkskammer für Oberfranken und der Universität Bayreuth erprobt, wie künftig Teile von Autoscheinwerfern mit einem 3D-Drucker hergestellt werden können.

Die Online-Themenseite zum 3D-Druck auf handwerk-magazin.de klärt über Patentschutzfragen auf und zeigt in einem Video, wie die Technik in einem Handwerksbetrieb eingesetzt wird und welche Produkte gefertigt werden.

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