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Branchenkonjunktur 2007 droht Tief bei Baugenehmigungen

In den ersten sieben Monaten 2007 verfestigt sich der negative Abwärtstrend bei den Baugenehmigungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Nach neuesten Erhebungen der Münchner Bau-Marktforschung belaufen sich die Rückgänge auf rund 36 Prozent und werden mit weniger als 200.000 genehmigten Wohnungen einen historischen Tiefpunkt erreichen.

Der Wohnungsneubau bleibt eine Schwachstelle der Immobilien- und Wohnungswirtschaft - insbesondere die schwachen Genehmigungszahlen bei Ein- und Zweifamilienhäusern. Hier gab es in den ersten sieben Monaten einen Rückgang von rund 44 und 47 Prozent gegenüber 2006. Auch der 17-prozentige Rückgang beim Geschosswohnungsneubau ist erheblich und verschärft sich bereits im Jahresverlauf. Angesichts dieser verheerenden Zahlen fordert der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) von der Politik einen besseren Investitionsrahmen für die Branche.

Es müssten investitionsfreundliche Rahmenbedingungen geschaffen und insbesondere der Wohnungsneubau als Konjunkturmotor verstanden werden. Rückläufige Baugenehmigungen würden schon in Kürze Arbeitsplätze kosten, sinkende Steuereinnahmen nach sich ziehen und Wohnungsknappheit insbesondere in wirtschaftlich starken Zuzugsregionen verursachen, unterstreicht der BFW.

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