Management

16.07.2008
Öko-Design Richtlinie der EU

ZDH warnt vor neuer Bürokratie

„Die Öko-Design Richtlinie darf nicht zu mehr Bürokratie führen“, so ZDH-Generalsekretär Schleyer.

Unternehmen mit in die Richtliniengestaltung von Umweltzeichen einbeziehen, fordert Schleyer von der EU-Kommission. Foto: ddp

Das gilt seiner Meinung nach vor allem für Produkte, die einen direkten Einfluss auf den Energieverbrauch haben, wie beispielsweise Isoliermaterial, Fensterrahmen oder Systeme, die Wasser verbrauchen. Hanns-Eberhard Schleyer fordert, dass die EU-Kommission, die heute ein Paket zur nachhaltigen Verbraucher-, Industrie- und Produktpolitik vorlegt, die betroffenen Wirtschaftsgruppen einbindet, um spezifische produktbezogenen Vorschriften zu finden.

Im Paket, welches die EU-Kommission in Brüssel heute vorlegt, geht es um nachhaltige Industriepolitik, die Öko-Design Richtlinie (Umweltverträglichkeit und Energieeffizienz eines Produktes müssen sichtbar auf dem Produkt angebracht werden), überarbeitete Prüfsiegel wie das EU-Umweltzeichen und den Energy Star, das Öko-Audit (misst, wie eigenverantwortlich Unternehmen ihre direkten und indirekten Umweltauswirkungen bewältigen) und die umweltorientierte öffentliche Auftragsvergabe.

Text: ang

 

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