Online-Marketing: 100 Fragen - 100 Antworten -

Was muss ich bei Inhalten auf meinem Blog beachten?

Wer seinen Blog ausschließlich dazu nutzen will, um Werbung für seinen Betrieb zu machen, liegt falsch. Ein Blog sollte dazu dienen, Ihre Firma Ihren Kunden als Partner zu präsentieren.

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Das kann mit unterhaltsamen Beiträgen geschehen, mit Artikeln, die die Meinung der Firma zu bestimmten Entwicklungen darstellen oder aber mit Nutzwert. Texte, die nur für den eigenen Laden trommeln und darüber hinaus vielleicht noch werbliche Blabla-Floskeln enthalten, führen zur Ablehnung durch die User. Sie haben das Gefühl, sie würden mit der Lektüre ihre Zeit vergeuden.

Bringen Sie nützliche Tipps

Vor allem Nutzwert kommt an. Beiträge, die verwertbare Tipps enthalten, stellen für den Leser einen Mehrwert dar. Eine Schreinerei, die in ihrem Blog beschreibt, welches Holz sich für welche Anfertigung eignet, findet sicher ihre Leser. Ein Heizungsbauer, der seinen Blog dazu nutzt, um darauf hinzuweisen, wie man seine Wohnung am besten lüftet, ebenfalls. Gerade wenn es um das Erklären von Vorgängen geht, eignen sich Videos am besten.

Dabei kommt es hier weniger darauf an, ob der Film professionell produziert ist, sondern darauf, dass die Inhalte passen. Ein Video über die Verwendung eines bestimmten Werkzeugs muss also nicht mit Musik untermalt sein, sondern einfach nur zeigen, wie es richtig angewendet werden kann.

Zeigen Sie, was noch niemand von Ihnen weiß

Blog-Inhalte eignen sich auch sehr gut dafür, eher unbekannte Seiten ihres Unternehmens darzustellen und damit ihre Firma anfassbarer zu machen. Hier können sich Mitarbeiter vorstellen und ihre private Seite zeigen, hier können Sie Facetten Ihres Betriebs zeigen, die sonst für Ihre Kunden nicht sichtbar aber interessant sind. Ist Ihre Branche von einer gesellschaftlichen oder politischen Entwicklung betroffen (z.B. Mindestlohn) können Sie den Blog auch nutzen, um hier ihre Haltung zu klar zu machen (...zahlen wir schon lange, weil wir auf die Qualifikation unserer Mitarbeiter achten...).

Grundsätzlich gilt: Die Wahl der Inhalte gehört mit zu den schwierigsten Disziplinen. Man sollte also regelmäßig überlegen, was erzählt werden könnte und sich einen Redaktionsplan verordnen. In diesem können die Themen vermerkt sein sowie die Tage, an denen diese publiziert werden sollten. Diskutieren Sie die Themen vorab im kleinen Kreis.

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