Weniger als jeder Fünfte weiß, was Berufsunfähigkeit bedeutet: 56 Prozent der Deutschen sind ohne Risikoschutz.
"Wenn ich berufsunfähig werde, sorgt der Staat für mich", sagte mit 52 Prozent die Mehrheit der 1.000 Deutschen, die Forsa kürzlich im Auftrag von HDI-Gerling zum Thema Berufsunfähigkeit (BU) befragte.
Damit enthüllt die Studie einen gefährlichen Volksirrtum: Denn der Staat hat sich in diesem Bereich schon vor Jahren weitgehend aus der Verantwortung gezogen.
Das Wissensdefizit ist sogar noch größer: 81 Prozent der Befragten war nicht einmal bekannt, dass Berufsunfähigkeit bedeutet, seinen bisherigen Beruf aus gesundheitlichen Gründen langfristig nur noch in eingeschränktem Umfang ausüben zu können.
Entsprechend lückenhaft ist der private BU-Schutz der Deutschen: Nur 43 Prozent haben bisher eine BU-Versicherung abgeschlossen. Und auch in dieser Gruppe ist längst nicht jeder bedarfsgerecht geschützt. "Für die meisten Menschen ist ihre Arbeitskraft die einzige Geldquelle - aber schlechter abgesichert als Auto oder Hausrat", kommentiert Lüder Mehren, Vertriebsvorstand von HDI-Gerling Leben, die Ergebnisse der Umfrage.
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