Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) hat sein Plädoyer für deutliche Lohnerhöhungen bekräftigt.
Angesichts der wieder steigenden Wirtschaftsleistung müssten nicht die „harten Einschnitte der Vergangenheit“ fortgesetzt werden, erklärte Brüderle. Die Konjunktur laufe wieder besser und damit würden auch die Löhne deutlicher ansteigen. Allerdings schränkte Brüderle ein: „Konkrete Abschlüsse macht nicht der Staat." Das scheint auch gut so zu sein, denn der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) regte sich gleich über Brüderles Empfehlung an die Arbeitgeber auf. Für Verbands-Hauptgeschäftsführer Karl Robl gibt es „keinen Spielraum für Lohnerhöhungen“.
Im Bauhauptgewerbe sei der Aufschwung noch gar nicht angekommen. Erhöhe man zu früh die Löhne, drohten sogar Entlassungen. Robl: „Die Betriebe müssen höhere Löhne erst mal verdienen. Können sie das nicht, müssen Arbeitsplätze abgebaut werden.“
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