Mitarbeiter
17.08.2010
Stipendien für Azubis aus dem Handwerk: Noch 140 Plätze frei
Das Ausbildungsjahr hat erst begonnen, aber Betriebe und Azubis sollten sich schon Gedanken machen, ob sie nicht die Chance auf ein gefördertes Auslandsstipendium des Azubis nutzen sollten.
Junge Handwerker können über "let's go-Stipendien" auch im Ausland Erfahrung sammeln. Bild: iStockphoto
Im „let´s go!-Stipendienprogramm“ der LGH sind bundesweit bis Mitte 2012 noch etwa 140 Einzelplätze für junge Handwerker zu vergeben.
Auf der Internetseite www.letsgo-azubi.de gibt es weiterführden Informationen, z.B:
- Erfahrungsberichte der Teilnehmer, die drei Wochen im europäischen Ausland verbracht haben.
- Kontaktdaten der regionalen Ansprechpartner - insbesondere die Mobilitätsberater bei den Handwerkskammern
- Einzelheiten der Förderung
Was beinhaltet die Förderung?
Sie beinhaltet einen länderabhängigen Zuschuss zu den Reise- und Aufenthaltskosten sowie einen Beitrag für die fremdsprachliche und interkulturelle Vorbereitung der Teilnehmer.
Wie profitiert der Ausbildungsbetrieb?
Die jungen Mitarbeiter kommen in der Regel selbstbewusster und selbstständiger zurück, haben neue Arbeitsmethoden, -abläufe und -techniken kennen gelernt und ihre Fremdsprachenkenntnisse erweitert.
Zudem könnten sie häufig mit ihren neuen Kontakten Brücken zu einem Auslandsengagement des eigenen Unternehmens schlagen.
Infos für die Betriebe finden sich unter:
www.letsgo-handwerk.de
Weitere Informationen zu den Stipendien bei der LGH:Anette Gasche, Tel.: 0211/ 30 108-392,Fax: 0211/ 30 10 8-500, E-Mail: gasche(at)lgh.de .
Hintergrund: Die „let´s go!“-Stipendien stammen aus dem Leonardo-Mobilitätsprogramm der Europäischen Union und ergänzenden Mitteln des Bundesbildungsministeriums. Als so genanntes „Poolprojekt" ermöglichen sie den Jugendlichen, einzeln, zu verschiedenen Zeitpunkten und in unterschiedlichen Ländern ihr Praktikum abzuleisten.
Die LGH hat zur Durchführung ein Netzwerk mit 23 deutschen Partnern und mit Organisationen aus den elf europäischen Ländern aufgebaut, in denen die Praktika möglich sind. Die Partner auf deutscher Seite, insbesondere Handwerkskammern, beraten die interessierten Lehrlinge und die Ausbildungsbetriebe. Die Handwerksinitiative „let´s go!“ verfolgt seit 2006 das Ziel, die Mobilität in der handwerklichen Aus- und Weiterbildung zu erhöhen.
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