Aller Anfang ist schwer – doch bevor Existenzgründer die ersten Aufträge annehmen können, müssen sie ihren Weg in die Selbständigkeit ebnen. Wirtschaftscoach Stilla Probst nennt die wichtigesten Punkte, an die Gründer denken sollten, die aber allzu gerne außer Acht gelassen werden.
1. Hausbank: An Ihr führt kein Weg vorbei, wenn Sie Fördermittel beantragen möchten. Ihre Kontobewegungen können bis zu drei zurückliegende Monate überprüft werden. Sorgen Sie hier für einen guten Eindruck.
2. Businessplan: Er enthält auch Finanzpläne. Finden Sie heraus, wie hoch Ihre Investitions- und Betriebskosten sein werden: z.B. Kosten für Renovierungen, Inventar, Miete, Personal, Genehmigungen, Versicherungen etc.
3. Liquidität: Damit Sie wissen, wie hoch Ihr Bedarf an liquiden Mitteln sein wird, lassen Sie sich Kostenvoranschläge von Lieferanten und weiteren Dienstleistern ausstellen.
4. Fixkosten: Vergessen Sie nicht, dass Sie jeden Monat eine bestimmte Höhe an Fixkosten begleichen müssen, z.B. für Miete, Leasingraten und Personal.
5. Kalkulatorischer Unternehmerlohn: Bedenken Sie, dass Sie nach wie vor auch als Privatperson überleben müssen: Versicherungen, Altersvorsorge, Rücklagen und Lebenshaltungskosten müssen gezahlt werden. Berechnen Sie also einen kalkulatorischen Unternehmerlohn, um diese Ausgaben tätigen zu können.
6. Allgemeine Kosten: Einkommen-, Umsatz-, Körperschaft-, Gewerbe- und Vorsteuer, weitere Steuern und Abgaben für Mitarbeiter.
7. Außenstände: Je nach Unternehmung kann es dazu führen, dass Kunden ihre Rechnungen nicht direkt begleichen und Ihnen somit Außenstände aufgrund dieses Zahlungsverhalten entstehen.
Eine Liste mit den Finanzierungsprogrammen der Landesbanken erhalten Sie nebenstehend als pdf-Download.
Ihr Kommentar zu diesem Artikel
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar angeben zu können.
Login