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28.05.2009

Rating: Fühwarnsignale der Banken und Sparkassen

Die Führung des Geschäftsgirokontos durch den Firmenkunden gibt Banken und Sparkassen seit jeher Risikosignale.

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Beim Ausschöpfen der Kreditlinien sitzen Unternehmer schnell in der Falle. Foto: Digitalstock

Als Risikosignale gelten "steigende Kreditinanspruchnahmen, ständige Ausnutzung des vereinbarten Kreditlimits, Überziehungen des vereinbarten Kreditlimits, Lastschrift-Rückgaben", erklärt der Unternehmensberater Carl-Dietrich Sander.

Kreditinstitute greifen diese Signale auf. "Rating-Systeme beziehen sich immer öfter ausschließlich auf die Kontoführung", so Sander.

Die von der Bankenaufsicht geforderte "Risikoklassifizierung" als Grundlage jeder Kreditentscheidung wird von den Banken und Sparkassen über das "Rating" gewährleistet. Dabei ist der klassische Ansatz im Rating, dass zwei Dimensionen analysiert werden:

- die Jahresabschlüsse (in der Regel der letzen drei Jahre) - Vergangenheitsanalyse;

- ein Fragenkatalog zur kaufmännischen Unternehmensführung - Zukunftsbetrachtung.

"Dies ändert sich derzeit vor allem dann, wenn sich im Kreditengagement keine Veränderungen ergeben, das heißt, keine neuen oder weiteren Kredite beantragt werden", erklärt Sander weiter.



 
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