Die Vergabestellen des Bundeshochbaus berücksichtigen ab Oktober nur noch präqualifizierte Unternehmen.
HochbauPräqualifikation wird Pflicht
Das teilte Achim Großmann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung mit. Das Ministerium hatte einen entsprechenden Erlass an alle betroffenen Behörden versandt. Damit sollen Vergabeverfahren vereinfacht und die Qualität bei Hochbaumaßnahmen des Bundes weiter verbessert werden.
Unternehmen, die bisher mit ihrer Beteiligung gezögert hätten, gebe die Novelle der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) jetzt einen weiteren guten Grund sich präqualifizieren zu lassen, heißt es seitens des Ministeriums. Mit ihrer Eintragung in die Präqualifizierungsliste dokumentierten Bauunternehmen ihre Zuverlässigkeit, Fachkunde und Leistungsfähigkeit sowohl gegenüber öffentlichen Auftraggebern als auch gegenüber privaten Auftraggebern und anderen Unternehmern mit einer Art Gütesiegel.
Die Eignungsnachweise, insbesondere Referenzen, stehen dem öffentlichen Auftraggeber mit der Internetliste (www.pq-verein.de) stets abrufbar zur Verfügung. Das Ministerium ruft alle Bauunternehmen auf, die Chance für die Stärkung des Qualitätswettbewerbs zwischen seriösen und leistungsfähigen Unternehmen auf dem deutschen Bausektor zu nutzen und sich bei einer der sechs vom Verein beauftragten Präqualifizierungsstellen präqualifizieren zu lassen.
Weitere Informationen bietet das Bundesbauministerium im Internet unter www.bmvbs.de an.
