27.01.2012 | ds
Photovoltaik: Kostenbremse notwendig
Der deutschen Energieversorgung steht in den nächsten Jahren und Jahrzehnten eine Wende bevor. Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung soll von heute knapp 20 Prozent auf 50 Prozent im Jahr 2030 und sogar 80 Prozent im Jahr 2050 steigen. Eine immer wichtigere Rolle soll die Photovoltaik dabei spielen – was Handwerker wissen sollten.
Bild: dapd
Die Subventionen für Solarstrom sind extrem gestiegen und sorgen für höhere Kosten bei der Energiewende.
Obwohl Photovoltaikanlagen im Rahmen der Energiewende immer bedeutender werden, haben diese nicht nur positive Aspekte. Die Kosten für Solarstrom sind zuletzt massiv gestiegen sind.
Subventionen steigen extrem
So sind die Subventionen in den Sonnenstrom fast explodiert. Während sie 2010 noch 4,5 Milliarden Euro betragen haben, sind sie danach um fast 55 Prozent auf gut 6,9 Milliarden Euro angestiegen. Für 2012 erwartet das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln(IW) sogar rund 7,5 Milliarden Euro an Subventionen.
Solarstrom macht Energiewende teuer
Da die Photovoltaik zu den teuersten der erneuerbaren Energien gehört, wird mit dem rasanten Ausbau auch ihr Anteil an den Subventionen immer höher. Inzwischen werden fast 56 Prozent aller Subventionen für Photovoltaik ausgegeben – dabei entfällt nur jede fünfte Kilowattstunde auf Sonnenstrom. Wenn die Kosten der Energiewende begrenzt werden sollen, ist in beherztes Bremsmanöver bei der Solarförderung unumgänglich, meinen die Wirtschaftsexperten.
Tipp: Ob sich eine Photovoltaikanlage auf Ihrem Firmendach lohnt können sie mit dem Solarrechner rausfinden. (ds)
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