Demenzkranke und ihre Angehörigen sollen in Zukunft besser unterstützt werden - das bedeutet aber auch höhere Beiträge zur Pflegeversicherung.Was Handwerkerfamilien wissen sollten.
Die Bundesregierung hat sich nach zähem Ringen auf eine Reform der gesetzlichen Pflegeversicherung geeinigt. Profitieren werden davon in erster Linie Demenzkranke und ihre pflegenden Angehörigen. In den Pflegestufen 1 bis 3 sollen die betroffenen Handwerkerfamilien höhere Leistungen aus der Sozialversicherung erhalten. Gleichzeitig kommen auf Handwerker höhere Beiträge zur Finanzierung der Reform zu.
Der Beitrag zur gesetzlichen Pflegeversicherung, den auch freiwillig krankenversicherte Handwerker zahlen, steigt am 1. Januar 2013 um 0,1 Prozentpunkt. Bislang liegt der Beitragssatz bei 1,95 Prozent, kinderlose Handwerker zahlen derzeit 2,2 Prozent.
Ja, die FDP-Forderung nach einer obligatorischen Zusatzversicherung für den Pflegefall ist vom Tisch. Für die künftige Vorsorge sollen die versicherten Handwerker freiwillig nach dem Vorbild der Riester-Rente sparen. Diese private Vorsorge soll in einem noch nicht festgelegten Umfang wie das Riester-Modell steuerlich gefördert werden.
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