- Social Bookmarks
- Auf iGoogle einbinden
- auf twitter folgen
Fast 80 Prozent der Kunden informieren sich im Netz über Anbieter. Wer sie zu Käufern machen will, muss Geschäftsmodell, Web-Auftritt und Marketing perfekt kombinieren. Welche Konzepte funktionieren und was Sie bei sozialen Netzwerken beachten sollten.
Wie eine Umfrage der Telegate AG in München zeigt, setzen Klein- und Mittelbetriebe zunehmend auf ihren Onlineauftritt: So wollen 83 Prozent durch die Homepage neue Kunden gewinnen, 94 Prozent möchten über ihr Unternehmen informieren und weitere 69 Prozent geben als Motiv an, im Netz gefunden werden zu wollen. Da sich vier von fünf Kunden vor einem Kauf im Geschäft online informieren, liegen die Betriebe mit ihrem Engagement also goldrichtig.
Je enger sich Unternehmer in der virtuellen Welt an Ihren Stärken orientieren, desto größer sind die Erfolgschancen. Da das Handwerk vor allem von der Individualität lebt, sind maßgeschneiderte Konzepte von der Möbelfront bis hin zu Maßhemd und der Pralinenmischung besonders beliebt.
Dabei muss es keineswegs immer der Direktverkauf sein: mit einem Traumhausberater oder der virtuellen Badplanung können auch solche Branchen neue Kunden gewinnen, deren Leistung nicht in ein Postpaket passt.
Wer seinem Onlineauftritt auch eine gelungene Präsenz im Bereich Social Media hinzufügen möchte, muss nur drei einfache Regeln beachten.
1. Namensnennung
Firmenchefs müssen sich überlegen, wie sie als Person auftreten. Im geschäftlichen Bereich ist es Pflicht, mit Klarnamen und Firmenadresse auffindbar zu sein. Wer gleichzeitig ein privates Profil einstellt, muss entweder darauf achten, dass dort keine unseriösen Infos (etwa Partybilder u.Ä.) auftauchen, oder in der Freizeit unter Pseudonym auftreten.
2. Regeln vereinbaren
Klären Sie mit Mitarbeitern oder Aushilfen die folgenden Fragen: Welche Informationen sollen nach außen gehen und wie? Werden etwa nur Produkte und/oder Termine vorgestellt? Dürfen in Foren auch neue Mitarbeiter geworben werden?
3. Fehler offensiv beheben
Geraten Interna oder falsche Informationen ins Internet, sollten diese offen und ehrlich korrigiert werden. Versuche, alte Beiträge vollständig zu löschen, misslingen fast immer – und richten dann zu meist noch mehr Schaden an.
Mehr Informationen zum Thema auf handwerk-magazin.de:
Gelungene Beispiele für eine erfolgreiche Onlinepräsenz und Schritt für Schritt Anleitungen zur optimierten, eigenen Homepage finden Sie in unserem Titel-Thema der Februar Ausgabe.
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