Marketing

10.10.2007
Bäcker

Nein zur Verpackungsabgabe

Seit Monaten wehrt sich das deutsche Bäckerhandwerk mit Worten gegen die von der Bundesregierung geplante Abgabe auf Verpackungsmaterial. Jetzt startet der Branchenverband eine bundesweite Protestaktion.

Bild: Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks

Vertreiber von Verkaufsverpackungen wie Brötchentüten, Einschlagpapier und Papptabletts würden durch die Novelle der Verpackungsverordnung zum gebührenpflichtigen Anschluss an ein duales Entsorgungssystem gezwungen, heißt es seitens des Verbands. Mit einer Unterschriftenaktion wollen die Bäcker "Unternehmen und Verbraucher vor überflüssigen Kostenbelastungen schützen“, sagt Verbandshauptgeschäftsführer Eberhard Groebel.

In 47.000 Verkaufsgeschäften des Bäckerhandwerks werden am 12. Oktober Unterschriftenlisten ausgelegt, in die sich Kunden eintragen können, die das Anliegen der Bäcker unterstützen. Nur wenige der verwendeten Verpackungen landeten tatsächlich in der gebührenpflichtigen Papier-Entsorgungstonne, so Groebel. Viel häufiger würden Tüten und Co. über den Hausmüll entsorgt. Mit der von der Regierung vorgesehenen "Zwangsabgabe“ würden die Kunden daher doppelt zur Kasse gebeten – ohne Gegenleistung.

 

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