IHM 2017 -

Zukunfts-Werkzeuge Mehr Angebote für Fachbesucher

Mit speziellen Themenflächen, Gewerke übergreifenden Workshops und Vorträgen erweitert die Internationale Handwerksmesse ihr Angebot für Fachbesucher.

Digitalisierung, Existenzgründung, Betriebsübergabe, Innovationen, neue Werkstoffe, kommende Trends - die Internationale Handwerksmesse bietet 2017 ein umfangreiches Informations- und Weiterbildungsangebot für Fachbesucher aller Gewerke. "Hammer und Säge, inzwischen auch Tablet, Smartphone oder Drohnen sind wichtige Werkzeuge für das Handwerk. Auf der Internationalen Handwerksmesse erhalten Besucher drei weitere wichtige Werkzeuge für eine erfolgreiche Zukunft: Wissen, Kontakte und Ideen", sagt Dieter Dohr, Vorsitzender der Geschäftsführung der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH, die die Leitmesse seit 1949 organisiert. Neben Neuheiten und Best-Practice-Beispielen aus der Branche erwartet Fachbesucher ein reiches Rahmenprogramm mit vielen Möglichkeiten, sich auszutauschen.

"Treffpunkt Handwerk" als Info- und Dialogplattform

Ein Anlaufpunkt dafür ist der "Treffpunkt Handwerk" im Eingang West; eine Informations- und Dialogplattform für Fachbesucher mit täglichen Vorträgen, Beratungsgesprächen und Diskussionsrunden zum Thema "Digitalisierung praktisch gestalten". Betriebsinhaber erfahren dort, wie sie neue digitale Technologien sinnvoll einsetzen, wie sie ihr Unternehmen vor Hackerangriffen schützen und welche Möglichkeiten Suchmaschinen und Social Media für die Kundengewinnung bieten. Digitalisierung ist auch Thema am Stand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Dort beraten an allen Messetagen Experten des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk, dessen Gründung auf der Internationalen Handwerksmesse 2016 offiziell verkündet wurde. Seine Aufgabe ist es, Fach‐ und Führungskräfte von Handwerksunternehmen über Einsatzmöglichkeiten digitaler Technologien zu informieren und sie bei der praktischen Umsetzung zu unterstützen.

Ideenreichtum, modernste Produktionstechniken und exzellente Leistungen

Das Motto der Internationalen Handwerksmesse 2017, "Made in Germany. Das Original. Echt bei uns im Handwerk", spiegelt sich an vielen Orten wider, unter anderem auf den Themenflächen "Fokus. Made in Germany" und "Land des Handwerks" in Halle C2. "Verbraucher schätzen echtes Handwerk und Qualität, nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. ,Made in Germany' steht in diesem Zusammenhang für Ideenreichtum, modernste Produktionstechniken und exzellente Leistungen - und die Internationale Handwerksmesse ist die Bühne, das zu zeigen", erklärt Dieter Dohr.

Auf dem "Land des Handwerks" präsentieren sich Vorzeigebetriebe aus dem Handwerk, deren Leistungen international gefragt sind, auf "Fokus. Made in Germany" sehen Fachbesucher innovative Start-ups, die mit frischen Geschäftsideen und -modellen begeistern. Ergänzend dazu informieren Experten des Heinz-Piest-Instituts für Handwerkstechnik (HPI) in kostenfreien, individuellen Beratungsgesprächen über Fördermaßnahmen, Betriebsgründung und -übergabe, Unternehmensentwicklung sowie neue Technologien und Prozessoptimierung. Terminvereinbarungen sind ab Mitte Januar auf der Messe-Website www.ihm.de möglich.

Blick über die eigenen Grenzen werfen

Einen Bereich mit viel Potenzial beleuchtet die Themenfläche "FOKUS. GESUND BAUEN" in Halle B2. "Gesundheit beim Bauen und Sanieren ist Trendthema bei den Verbrauchern und für das Handwerk ein vielversprechender Markt", sagt Dohr. Bei verschiedenen Ausstellern und in Vorträgen können sich Fachbesucher über nachhaltige Baustoffe, Wohngesundheit und Baubiologie informieren, unter anderem bei der Firma Steico, deren Mitarbeiter an einem Altbaumodell täglich das Vorgehen bei der ökologischen Gebäudesanierung demonstrieren.

Auch der Blick über die Grenzen des eigenen Gewerks zahlt sich aus: "Wir haben die Messe genutzt, um Kontakte zu anderen Handwerksbetrieben zu knüpfen und Ideen auszutauschen", berichtet Orthopädie-Schuhmacher und MyVale-Geschäftsführer Markus Schott, der für seine Kunden Sandalen nach Maß fertigt. Gemeinsam mit Filzschuhhersteller Johann Zacher aus Südtirol entwickelte er auf der Internationalen Handwerksmesse 2016 die Idee für ein ganz neues Produkt: den Wombat, einen Hausschuh aus Walkfilz mit maßgefertigtem Fußbett, der nur wenige Monate später auf den Markt kam.

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