Betrieb

15.01.2010

Kampagne gegen Kopflosigkeit

Jeder vierte Arbeitsfall im Betrieb passiert beim Transportieren oder Fahren. Mit der „Risiko raus“-Kampagne will die gesetzliche Unfallversicherung gegensteuern.

Wenn der Fahrer mit dem Kopf schon beim Kunden ist, steigt das Unfallrisiko enorm. Foto: DGUV

Ziel der zweijährigen Kampagne ist, das Unfallrisiko beim Fahren und Transportieren zu verringern. Zentrales Motiv sind kopflose Menschen, mit denen die gesetzliche Unfallversicherung für mehr Risikobewusstsein bei der Arbeit und im Straßenverkehr wirbt. „Wir gehen mit 'Risiko raus' zwei wichtige Schwerpunkte im Unfallgeschehen an“, sagt Dr. Walter Eichendorf, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) und Präsident des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR).

Die Statistik zeigt, dass nicht nur jeder vierte meldepflichtige Arbeitsunfall im Betrieb beim Transportieren oder Fahren geschieht, sondern dass diese Unfälle in mehr als 700 Fällen sogar tödlich enden. Neben Mängeln bei der Sicht und den Verkehrswegen sind laut DGUV vor allem Zeitdruck, aber auch Nachlässigkeit, Selbstüberschätzung und Leichtsinn die Hauptursachen. Die Kampagne zielt daher auch darauf ab, die Arbeitsbedingungen so zu verbessern, dass beispielsweise Zeitdruck und Stress erst gar nicht entstehen. Weitere Infos für Arbeitgeber gibt es unter www.risiko-raus.de

 

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