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Jugendliche: Zu wenig Pausen wegen Arbeitsbelastung

Etwa ein Fünftel der Erwerbstätigen im Alter zwischen 18 und 24 Jahren arbeitet in Deutschland häufig ohne Pause. Zu diesem Ergebnis kommt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) bei der Analyse der Jugenderwerbstätigenbefragung. Begründet wird der Pausenverzicht vor allem mit der hohen Arbeitsbelastung.

Themenseite: Arbeitsschutz und Gesundheit

Gerade in der Dienstleistungsbranche verzichten junge Beschäftigte nach Erkenntnissen der BAuA-Forscher auch an Tagen mit mehr als sechs Stunden Arbeitszeit auf eine Erholungsphase. Dabei geben Frauen (54 Prozent) häufiger als Männer (43 Prozent) an, aufgrund der Arbeitsmenge auf eine Pause verzichten zu müssen. Darüber hinaus erklärt ein Drittel aller Befragten, dass sich Pausen nicht in ihren Arbeitsablauf integrieren lassen. In der Gruppe der 15- bis 17-Jährigen zeigt sich ein ähnliches Bild. 20 Prozent der befragten Jugendlichen machen häufig keine Pausen - die Hälfte davon ebenfalls aufgrund des Arbeitspensums.

Chefs müssen auf Einhaltung der Pausen achten

Bei allem Arbeitseifer, so die BAuA-Experten, sind Pausen und Ruhezeiten für die Erholung der Beschäftigten von der Arbeitsbelastung sehr wichtig. Außerdem ermöglichen sie die Teilhabe an sozialen Aktivitäten. Dabei gehört es zu den Fürsorgepflichten des Arbeitgebers, auf die Einhaltung von Erholungszeiten zu achten. Um Pausenzeiten besser in die Arbeitsabläufe zu integrieren, empfiehlt die BAuA Maßnahmen zur Arbeitsorganisation und -gestaltung. Beispielsweise lassen sich Arbeitsabläufe und Arbeitsmenge so mit den Beschäftigten abstimmen, dass sie Pausen und Erholungszeiten auch tatsächlich einhalten werden können.

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