Markt

29.12.2008

In Bayern ist die Freiheit am größten

Bayern vor Baden-Württemberg, das Schlusslicht ist Berlin: Wie die Friedrich-Naumann-Stiftung in einer aktuellen Studie herausgefunden hat, genießen die Bürger im Süden der Republik die größte wirtschaftliche Freiheit. „Berlin liegt am Ende der Rangliste“, so Detmar Doering, Leiter des Liberalen Instituts der Stiftung, „weil dort der Staatskonsum besonders hoch ist und viele staatliche Subventionen gezahlt werden.“

Subventionen begrenzen die Freiheit, so Detmar Doering von der Friedrich Naumann Stiftung.

Demzufolge ist die wirtschaftliche Freiheit in den ostdeutschen Ländern im Durchschnitt geringer als in den alten Bundesländern. Brandenburg und Thüringen stehen unter den neuen Ländern noch am besten dar und liegen nur knapp hinter Bremen.

Laut Studie ist wirtschaftliche Freiheit dann gegeben, wenn die Menschen unbeeinflusst durch Zwang ihren Geschäften nachgehen, ihre Arbeitskraft und Güter nutzen und Güter produzieren oder tauschen können. Die wirtschaftliche Freiheit kann durch Regierungen und Parlamente vermindert werden, die durch Besteuerung sowie direkte oder indirekte Eingriffe in Märkte die Tauschfreiheit beeinflussen oder behindern.

Text: me
Foto: Naumann Stiftung

 
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