Finanzen -

Studie der BHW-Bausparkassen Immobilientrends 2017

Erneuerbare Energien, Gebrauchthäuser und Smart-Homes gehören zu den Bau- und Wohntrends im kommenden Jahr, besagt eine Umfrage der BHW-Bausparkassen. Davon kann das Handwerk profitieren.

Themenseite: Baufinanzierung

Der Immobilienmarkt entwickelt sich stets weiter. Er ist genauso beeinflusst von neuen Trends, Innovationen und gesellschaftlichen Entwicklungen, wie andere Bereiche des Lebens.

Das Ergebnis der aktuellen BHW-Bausparkassen überrascht daher nicht. Ein niedriger Energieverbrauch und smarte Technologien spielen für Immobilien-Käufer und -Besitzer eine immer wichtigere Rolle. Der Gebrauchthaus-Markt wird durch steigende Grundstückspreise dabei immer attraktiver.

Erneuerbare Energien

Ein niedriger Energieverbrauch ist für 82 Prozent der Deutschen der wichtigste Punkt beim Neubau. Laut BHW-Bausparkassen senken Eigentümer durch den Einsatz erneuerbarer Energien dauerhaft ihre Heiz- und Stromkosten und steigern durch energieeffiziente Baumaßnahmen den Wert ihrer Immobilie.

Ein bestechendes Argument für Immobilienbesitzer und ein Trend von dem auch die Elektro-Branche profitiert. Außerdem: „Bei der Finanzierung hilft der Staat mit zinsverbilligten Krediten und Zuschüssen, die mehrere tausend Euro betragen können“, sagt Bernd Neuborn von der BHW-Bausparkasse.

Gebrauchthäuser günstiger als Neubauten

Der Erwerb des eigenen Wohnraums hat für junge Familien eine hohe Priorität. Aufgrund der hohen Preise für Neubauten, kaufen sie daher oft gebrauchte Immobilien. „Gebrauchte Häuser sind je nach Lage deutlich günstiger zu haben“, sagt Bernd Neuborn von der BHW Bausparkasse.

Dies rentiere sich trotz anfallender Sanierungskosten. Kluge Modernisierungskonzepte, wie ein barrierefreies Bad oder eine Fassadendämmung, erhöhen den Komfort und steigern den Wiederverkaufswert der Immobilie.

Sichere Smart-Homes

Die Digitalisierung ist auch im Wohnbereich Trendthema. Für etwa ein Drittel der Befragten ist eine intelligente Haustechnik beim Neubau wichtig.

Ein schlecht verbautes Smart-Home-System bietet jedoch Angriffsfläche für Hacker. Laut BHW Bausparkassen steigt daher der Bedarf nach Handwerkern, die Häuser zu Smart Homes umgestalten, ohne dass Sicherheitslücken entstehen.

© handwerk-magazin.de 2017 - Alle Rechte vorbehalten
Kommentare
Bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können.
Login

* Pflichtfelder bitte ausfüllen