27.12.2015 | rm

Heizstrom: Preise um bis zu zehn Prozent gesunken

In den vergangenen 12 Monaten sind nicht nur fossile Brennstoffe deutlich günstiger geworden. Auch beim Heizstrom beobachtet das Verbraucherportal Verivox sinkende Preise. Die Zahl der Heizstromanbieter hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt.

Bild: iStockphoto - Bernd Leitner
Heizen mit Strom ist deutlich billiger geworden.

Vor allem die Preise für Wärmepumpenstrom sind auf Jahressicht deutlich gefallen. Kosteten die günstigsten Angebote für einen Jahresverbrauch von 7.500 kWh im Dezember 2014 noch durchschnittlich 1.428 Euro, sind es aktuell nur noch 1.291 Euro. Das entspricht einer Preissenkung von rund 10 Prozent. Von diesem Preisrückgang profitieren allerdings nur Kunden, die ihren Anbieter wechseln.

Im lokalen Grundversorgungstarif sind die Preise lediglich um knapp 3 Prozent gefallen. Die günstigsten verfügbaren Tarife für Speicherheizungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um rund 5 Prozent verbilligt. 12.000 kWh kosten aktuell 2.013 Euro. Im Dezember 2014 mussten Verbraucher bei gleichem Jahresverbrauch noch 2.117 Euro zahlen.

Der Verbraucher hat die Wahl

Mehr als zwei Millionen Haushalte in Deutschland heizen mit Strom. Waren Heizstromkunden in der Vergangenheit an ihren örtlichen Versorger gebunden, können sie seit Herbst 2010 ihren Anbieter frei wählen.

Mittlerweile können Verbraucher zwischen durchschnittlich 25 Anbietern pro Postleitzahlgebiet wählen. Das sind doppelt so viele wie vor einem Jahr, berichtet Verivox. Durch den zunehmenden Wettbewerb wachsen auch die Preisunterschiede zwischen den Versorgern. Bei Speicherheizungen beträgt das Gefälle zwischen Grundversorgung und günstigstem Tarif derzeit durchschnittlich 413 Euro. Vor einem Jahr haben Verbraucher mit dem Wechsel des Anbieters 302 Euro gespart. Bei Wärmepumpenstrom besteht aktuell eine Differenz zwischen dem Grundversorgungstarif und dem günstigsten verfügbaren Angebot von durchschnittlich 414 Euro (2014: 322 Euro).

 
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