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ZDH Hans Peter Wollseifer als Präsident wiedergewählt

97 Prozent - mit dieser überwältigenden Mehrheit wurde Hans Peter Wollseifer von den Delegierten des Deutschen Handwerkstages in Münster für eine zweite Amtszeit als Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) gewählt.

Wollseifer betonte nach der Wahl, dass es ihm mit diesem Wahlergebnis noch leichter falle, weiter integrativ in die Handwerksorganisationen hinein zu wirken: "Einigkeit macht uns stark. Das spüren wir an der Wahrnehmung durch die Politik in Berlin."

Für die kommenden drei Jahre kündigte der ZDH-Präsident an, mit "Herzblut" für das Thema Ausbildung zu streiten. "Akademische und berufliche Bildung sind auf dem Papier bereits gleichwertig, jetzt braucht die berufliche Bildung auch eine gleichwertige Förderung", forderte Wollseifer.

Nachhaltige Rentenpolitik gefordert

Für die Politik wolle der ZDH weiterhin der wichtigste fachliche und sachliche Ratgeber in allen Fragen sein, die den Mittelstand und das Handwerk betreffen. Mit Blick auf den sich andeutenden Rentenwahlkampf sagte Wollseifer: "Wir haben ein sehr kluges Rentenpapier an die Politik geschickt. Rentenpolitik muss nachhaltig sein und Vertrauen schaffen – die aktuell ausufernde Debatte trägt nicht dazu bei."

Wollseifer ist Maler- und Lackierermeister und leitet u.a. ein handwerkliches Einzelunternehmen. Er ist Präsident der Handwerkskammer zu Köln und amtiert seit 1. Januar 2014 als Präsident des ZDH.

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