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13.10.2009

Handwerk fordert „Pakt für Fachkräftesicherung“

Einen „Pakt für Fachkräftesicherung“ statt des Ausbildungspaktes fordert der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH). Dieser neue Pakt soll Wege finden, um sämtliche Potenziale auf dem Ausbildungsmarkt zu erschließen. Im Handwerk bleiben in diesem Jahr 9000 Lehrstellen unbesetzt, da es in vielen Regionen an Bewerbern mangelt.

Im Handwerk sind zurzeit noch rund 9000 Lehrstellen unbesetzt. Foto:ddp

Im kommenden Jahr läuft der Ausbildungspakt aus. Nach Ansicht des ZDH hat seine Wirkung getan, denn viele Betriebe hätten in den vergangenen Jahren erstmals ausgebildet und sind mittlerweile eine Stütze der Ausbildung geworden. Doch jetzt ändere sich die Situation. Angesichts der sinkenden Zahl der Bewerber sei ein Pakt für Fachkräftesicherung nötig. Dieser neue Pakt muss Wege finden, um sämtliche Potenziale auf dem Ausbildungs- und Weiterbildungsmarkt für die Fachkräftesicherung zu erschließen.
Im Handwerk sind zurzeit noch rund 9000 Lehrstellen unbesetzt. Das sind 50 Prozent mehr als im vergangenen Jahr.
Bei den Handwerkskammern wurden bis zum 30. September 143.121 neue Ausbildungsverträge registriert, das sind 9324 oder 6,1 Prozent weniger als im Vorjahr um diese Zeit. Im Osten liegen die Vertragszahlen um 8,0 Prozent unter Vorjahresniveau, in den alten Bundesländern um 5,8 Prozent.
rm

 
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