Branchen -

Global Player Glasmacher exportiert in über 30 Länder

Die Glashütte Lamberts ist die letzte ihrer Art. Der Global Player exportiert in über 30 Länder und ist immaterielles Weltkulturerbe.

Themenseite: Trendporträts

Anerkennung und geschäftlicher Erfolg im In- und Ausland: Das zeichnet die Glashütte Lamberts im bayerischen Waldsassen aus. Das Unternehmen ist als einziges in Deutschland auf die handwerkliche Fertigung von Flachglas in der traditionellen Technik des Mundblasverfahrens spezialisiert. In diesem Verfahren ist die 1906 gegründete Manufaktur, wie Prokurist Robert Christ betont, Weltmarktführer.

Entsprechend liest sich auch die Liste der Referenzkunden: die Kathedrale Notre-Dame von Reims, das Rockefeller-Center in New York, das Lenbachhaus in München und Disney-Land in Shanghai.

Hohe Qualität und hoher Exportanteil

Für den internationalen Markt fertigen 70 Mitarbeiter im Drei-Schichten-Betrieb die bestellten Glastafeln. Der Exportanteil der Glashütte Lamperts beträgt zwischen 75 und 80 Prozent. Die Glastafeln werden in über 30 Ländern verbaut. „Unsere Produkte zeichnen sich durch eine sehr hohe Qualität aus, die unsere Kunden für den geforderten Preis auch verlangen können“, unterstreicht Prokurist Christ.

Denn in Waldsassen wird ausschließlich manuell gefertigt, und die Handwerkstechnik garantiert eine sehr viel höhere Brillanz und Vielfalt als die industrielle Produktion. Deshalb bezeichnet Christ das Wissen und das Können der Mitarbeiter auch als das größte Kapital des bayerischen Handwerksbetriebs.

Einmalige Auswahl an Strukturen und Texturen

Aber das Unternehmen bietet noch ein weiteres Alleinstellungsmerkmal: Die Glashütte präsentiert in ihrem Lager über 3.500 Farben in verschiedenen Strukturen und Texturen. „Diese Auswahl ist einmalig. Und für Kunden aus dem Ausland sehr interessant“, erklärt Christ.

Über eine weitere Anerkennung seiner Handwerkstechnik konnte sich das Unternehmen im Herbst 2015 freuen: Dass die handwerkliche Fertigung von Flachglas der Glashütte Lamberts einzigartig und schützenswert ist, belegt die Aufnahme in das „Bayerische Landesverzeichnis des immateriellen Kulturerbes“.

© handwerk-magazin.de 2017 - Alle Rechte vorbehalten
Kommentare
Bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können.
Login

* Pflichtfelder bitte ausfüllen