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Elektrohandwerke: Weiter sehr positiv unter Strom

Die konjunkturelle Stimmung in den E-Handwerken liegt 2015 weiterhin auf sehr hohem Niveau. Wie die aktuelle Herbstumfrage des Verbandes zeigt, beurteilen 94,7 Prozent der E-Handwerksunternehmen ihre Geschäftslage positiv.

Der schon erfreuliche Vorjahreswert von 92,8 Prozent wurde damit laut Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke sogar übertroffen. Auffällig ist der Unterschied zwischen Ost und West: Während in den neuen Bundesländern 69,1 Prozent für „gut“ votierten, waren es in den alten Ländern 58,8 Prozent. Der bundesweite Geschäftsklimaindex der E-Handwerke erreicht mit 76,7 Punkten auf einer Skala von 0 bis 100 für die Herbstumfragen ein neues Allzeithoch.

Auftraggeber gewerbliche Wirtschaft

Den meisten Umsatz erwirtschaften die Betriebe im Bereich Energie- und Gebäudetechnik gefolgt von Informations- und Telekommunikationstechnik sowie der Automatisierungstechnik.

Größter Auftraggeber ist die gewerbliche Wirtschaft, die 38,4 Prozent des Auftragsvolumens der E-Handwerksbetriebe ausmacht. An zweiter Stelle folgen die privaten Auftraggeber mit einem Anteil von 36,4 Prozent. Öffentliche Auftraggeber und Wohnungsbaugesellschaften erreichen Werte von knapp über 13 bzw. 12 Prozent. Bei über einem Viertel der befragten Betriebe haben die Aufträge seitens der gewerblichen Wirtschaft und von privaten Auftraggebern in den vergangenen sechs Monaten noch zugelegt, während im öffentlichen Segment rund 22 Prozent der Betriebe einen Auftragsrückgang verzeichnen mussten.

Digitalisierung als das große Zukunftsthema

Immer größeren Einfluss wird in Zukunft die Digitalisierung nehmen: 64,3 Prozent der E-Handwerksunternehmen rechnen damit, dass die Betriebs- und Arbeitsprozesse perspektivisch stärker davon geprägt sein werden. 49,2 Prozent gehen zudem davon aus, dass der Einsatz digitaler Medien bei der Kundenansprache und im Service an Bedeutung gewinnen wird.

Ein wichtiges Thema bleibt der Fachkräftemangel: 40,6 Prozent der Unternehmen melden offene Stellen – und das, obwohl die Beschäftigtenzahl im vergangenen halben Jahr in 22,4 Prozent der Betriebe bereits gestiegen ist.


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