Privatvorsorge
25.02.2009
Geldanlage
Ein Dauerbrenner - Tagesgeld
Tagesgeld ist ein Bestseller, vor allem in Krisenzeiten. Das Verlustrisiko ist unter bestimmten Voraussetzungen gleich Null.
Im Test machte die Commerzbank-Tochter, Comdirect, das Rennen. Foto: ddp
Die besten Zinsen für Geld auf dem Tagesgeldkonto bieten häufig Direktbanken, die nur über Internet oder telefonisch erreichbar sind, berichtet die "Stiftung Warentest". Zwar gehen die Zinsen im Moment nach unten, weil die Europäische Zentralbank den Leitzins viermal in Folge gesenkt hat, doch sind gut vier Prozent für Tagesgeld - vor allem für Neukunden - drin, so die Warentester.
Die Zeitschrift "Finanztest" wollte wissen, wie gut die Kontoeröffnung sowie Auszahlungen und Einzahlungen funktionieren, wie sicher das Online-Banking ist und wie die Haftung im Falle eines möglichen Schadens geregelt ist. Die Tester haben bei 19 Banken insgesamt 57 Konten eröffnet, Geld überwiesen und zurückgeholt. 14 Anbieter haben das Qualitätsurteil „gut“ erhalten, drei „befriedigend“ und zwei „ausreichend“. Die beste von den „guten“ Banken ist die "comdirect bank" gefolgt von "ICICI Bank" und der "netbank".
Bei allen Banken, die "Finanztest" unter die Lupe genommen hat, ist das Geld bei einer Pleite geschützt. Anleger müssen aber bei einigen ausländischen Banken Grenzen beachten. Für Einlagen bei deutschen Banken gilt zuerst die gesetzliche Einlagensicherung. Sie schützt 90 Prozent einer Kundeneinlage, maximal aber 20.000 Euro. Zusätzlich ist das Spargeld durch den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken oder die Sicherungssysteme der Sparkassen und Genossenschaftsbanken in Millionenhöhe abgesichert. Im Ernstfall würden sie für die Einlagen gerade stehen, die die 20.000-Euro-Grenze übersteigen. (coh )
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