Der Branchenumsatz werde voraussichtlich auf dem erwarteten Vorjahresniveau von 82 Milliarden Euro stagnieren. Mit der aktuellen Baukonjunktur zeigte sich der Verband unzufrieden. "Angesichts gestiegener Kosten, die selten an die Kunden weitergegeben werden können, bleibt die Ertragslage für die Betriebe weiterhin schwierig“, sagte Loewenstein. Ein schwerwiegendes und anhaltendes Wettbewerbsproblem sei die „graue und schwarze Konkurrenz“, beklagte der ZDB-Präsident. Zudem werde beim Wohnungsneubau ein Umsatzrückgang von neun Prozent auf rund 23 Milliarden Euro erwartet.
Im vergangenen Jahr dürften die Umsätze im Baugewerbe niedriger als zunächst vom Verband erwartet ausgefallen sein. "Die von uns zuletzt prognostizierten plus 1,5 Prozent werden sich als zu hoch erweisen“, sagte Loewenstein auf der Basis der bislang bis einschließlich November 2007 vorliegenden Umsatzzahlen. Daher werde mit einem Jahresumsatz von knapp 82 Milliarden Euro gerechnet. Das entspräche einem Anstieg gegenüber 2006 von 0,6 Prozent. Die Zahl der Arbeitsplätze sei um 4.000 auf 714.000 gestiegen.