Schuhmacher | Zusätzliche und jüngere Kundschaft könnte das Schuhmacherhandwerk mit einer breiteren Servicepalette und Freundlichkeit akquirieren. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks (LGH) unter mehr als 1000 Bürgern. Auch wenn 60 Prozent der Befragten einen Schuhmacherbetrieb in ihrer Nähe kennen und 40 Prozent im letzten Jahr dort einen Einkauf tätigten, haben 70 Prozent der unter 35-Jährigen 2006 keinen Reparaturbetrieb betreten. Diese Gruppe gibt sich nicht nur besonders kritisch in Sachen Ladenatmosphäre, sondern wäre für zusätzliche Dienstleistungen sehr empfänglich. Ganz oben rangiert dabei ein Benachrichtigungsservice bei Reparaturen. Auch ein breiteres Sortiment an Lederkleinwaren, Konfektions- oder Sportschuhen, ein Hol- und Bringservice sowie ein Über-Nacht-Service könnten Stammkunden binden oder neue Kunden ins Geschäft führen.


Datum: 25.01.2007
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