Finanzen -

Künstlersozialkasse Beitrag auf 4,8 Prozent gesunken

Zum Jahresanfang 2017 wurde der Beitragssatz zur Künstlersozialkasse von 5,2 auf 4,8 Prozent gesenkt. Davon profitieren vor allem Handwerksunternehmer, die regelmäßig kreative Dienstleister wie Werbetexter beauftragen. Denn genau für solche Leistungen fallen die Beiträge zur Künstlersozialkasse an.

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Die Künstlersozialkasse (KSK) versichert derzeit 185.000 selbstständige Grafiker, Fotografen oder freie Journalisten. Sie alle tragen wie abhängig beschäftigte Arbeitnehmer die Hälfte der Sozialversicherungsbeiträge. Der andere Teil wird durch einen Bundeszuschuss von 20 Prozent sowie durch die Künstlersozialabgabe der Unternehmen von 30 Prozent finanziert.

Für Webdesigner und Werbetexter fallen Beiträge an

Handwerksunternehmer, die Kreative beispielsweise regelmäßig damit beauftragen, ihre Internetseite oder Werbemaßnahmen zu gestalten, führen jeweils auf die Gesamtsumme des Entgelts ihren Beitrag an die KSK ab. Honorare, Gagen, Lizenzen fallen beispielsweise darunter. Seit Jahresanfang gilt hier ein Satz von 4,8 Prozent gegenüber Vorjahr von 5,2 Prozent.

Tipp: Wer eine Agentur beauftragt, muss keine KSK-Beiträge zahlen, diese muss dann die Agentur übernehmen.  Außerdem gilt eine Bagatellgrenze: Abgabepflichtig sind Firmen, deren Entgelte an die Kreativen 450 Euro im Kalenderjahr übersteigen. Es dürfen aber nicht mehr als drei Aufträge per anno sein.

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