Selbsttests: Wie gut sind Sie?

28.09.2010

Bankgespräch: Wie gut ist die Kommunikation mit Ihrer Bank?

Gespräch mit der Hausbank. Jetzt zählt alles: Persönliches Auftreten, Vorbereitung, Verhandlungsgeschick und klare Zielvorstellungen. Handwerksunternehmer können mit dem Selbsttest von handwerk magazin prüfen, wie gut die Kommunikation mit der Bank ist - und in welchen Bereichen noch Verbesserungsbedarf besteht.

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Die Kredithürde ist gesunken, Unternehmer bekommen wieder leichter einen Kredit.

Grundsätzlich erwarten Kreditinstitute von Unternehmern eine optimale Vorbereitung. Beantworten Sie die folgenden Fragen ehrlich und möglichst spontan.

Der Selbsttest wurde von handwerk magazin in Kooperation mit Unternehmer-Berater Carl-Dietrich Sander erstellt.


 


  1. Die Stärken und Schwächen Ihres Unternehmens sind Ihnen bewusst. Darüber führen Sie auch einen offenen Dialog mit Ihrer Hausbank.

  2. Ihren Ansprechpartner bei der Bank kennen Sie gut.

  3. Das Rating-Ergebnis Ihres Unternehmens ist Ihnen bekannt.

  4. Ihr Bankordner mit allen wichtigen Unterlagen ist immer auf dem neuesten Stand.

  5. Ihre Bank bekommt von Ihnen immer alle angeforderten Unterlagen. Sie sind aktuell und aussagefähig – und meistens noch einen Tick besser als erwartet.

  6. In das Bankgespräch gehen Sie immer gut vorbereitet: mit einem klaren Themenkatalog und definierten Zielen für jedes Thema.

  7. Kreditgespräche führen Sie auf Basis Ihrer eigenen guten Vorbereitung selbstbewusst. Am Ende des Gesprächs sichern Sie alle getroffenen Vereinbarungen mit Ihrem Ansprechpartner ab.

  8. Als Unternehmer kennen Sie die Zinsen und Gebühren Ihrer Bank/Ihrer Banken als auch die Konditionen der Wettbewerber. Damit handeln Sie gezielt die besten Bedingungen für Ihr Unternehmen aus.

  9. Sie kennen die Bewertung Ihrer Sicherheiten durch die Banken. Sie sprechen das Thema im Gespräch ganz offen an und zeigen Ihrem Ansprechpartner damit, dass Sie informiert sind.

  10. Sie arbeiten kontinuierlich und gezielt an Aktivitäten, die Ihr Unternehmen im Bereich der Finanzplanung voranbringen.

  11. Sie wissen genau, welchen Finanzierungsbedarf Ihr Unternehmen in den nächsten ein bis zwei Jahren haben wird: für neue Investitionen, Ersatzinvestitionen, Instandhaltungen, Umsatzwachstum wie zum Beispiel Waren oder Forderungen, sowie einen eventuellen Umsatzrückgang.

  12. Über alternative Finanzierungsinstrumente wie Leasing, Factoring oder Eigenkapitalfonds, die für Ihr Unternehmen Sinn machen, sind Sie gut informiert.

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