Unternehmerfrauen im Handwerk UFH

16.07.2010
UFH Bad Neuenahr-Ahrweiler

Altersarmut hat ein Geschlecht – sie ist weiblich

So hieß es am 12.07.2010 im Hotel Krupp in Bad Neuenahr. 18 Unternehmerfrauen fanden zu dem kurzweiligen Seminar unter der Leitung von Herrn Günther zusammen. Die 1. Vorsitzende Cornelia Adams begrüßte die Damen sowie Frau Spieler-Rausch und Herrn Günther von der Signal Iduna.

Seminarveranstaltung

Wo bleibt die Selbstverantwortung? So Herr Günther – Probleme mit Geld sind besser als Probleme ohne Geld“. Immer häufiger werden Frauen selbstverantwortlich für ihr Einkommen.

Bei drei Viertel der heute 30- bis 59-jährigen Frauen in Deutschland wird die Altersvorsorge nicht ausreichen. Das ist die Kernaussage einer Marktforschungsstudie, die im Auftrag des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) erstellt wurde. Frauen verdienen auch heute noch im Durchschnitt 23 Prozent weniger als Männer, die in einem gleichwertigen Beruf arbeiten. Daher ist ihre gesetzliche Rente selbst bei ganztätig berufstätigen Frauen niedriger als bei Männern. Durch Babypausen, Kindererziehung und Pflege von Familienangehörigen machen die meisten Frauen einige Jahre eine Pause oder arbeiten Teilzeit.

Das Ergebnis: Die heute 30- bis 59-jährigen Frauen werden nach Angaben des Verbandes der deutschen Rentenversicherungsträger nur eine durchschnittliche Rente von 509 Euro aus der gesetzlichen Rentenversicherung erhalten, Männer dagegen immerhin 984 Euro.

Fatal: Fast die Hälfte aller Frauen glaubt, dass sie im Ruhestand ausreichend abgesichert seien.

Dabei müssen gerade Frauen sich bei diesen düsteren Aussichten dringend um ihre private Altersvorsorge kümmern. Denn da sie eine weitaus höhere Lebenserwartung als Männer haben, benötigen sie im Alter mehr Kapital.

Die Realität sieht noch anders aus: Aktuell investieren Frauen nur zwischen 50 bis 100 Euro monatlich in die Altersvorsorge. Mit 100 bis 200 Euro legen Männer mehr als doppelt so viel an. Das liegt sicher auch daran, dass viele Frauen sich nicht für die Finanzen interessieren. Dabei handeln Frauen als Anleger oft klüger als Männer. Sie bevorzugen meist risikoärmere Anlageformen und halten die einmal gekauften Papiere länger.

Zum Abschluss des Seminares führte Herr Günther einen witzigen Kurzfilm über ,, wie man seine Lebenszeit verkürzen könnte, um mehr von der Rente zu haben,, vor. Cornelia Adams bedankte sich für das interessante und informativ gestaltete Seminar mit einem Weinpräsent bei Herrn Günther und mit einem Blumenpräsent für Monika Spieler Rausch.

Heike Krämer-Resch

( Presse und Internet )

 
© handwerk-magazin.de 2012
Alle Rechte vorbehalten

Kommentare und Bewertungen Kommentar schreiben

Durchschnittliche Bewertung dieses Artikels: starstarstarstarstar (0 Bewertungen)
Ihre Bewertung dieses Artikels:

Zum Bewerten klicken Sie bitte auf die Sterne

Ihr Kommentar zu diesem Artikel

Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar angeben zu können.

Unternehmerfrau des Jahres 2011

Video: aru, jz
Birgit Rodler ist die Unternehmerfrau des Jahres 2011. Ein Film von handwerk magazin.

Aktuelle Ausgabe | 05/2012

Newsletter

zur Anmeldung

Meisterfrage

?
Die Ergebnisse eienr Stärken-/Schwächenanalyse sind so auszulegen, dass
Buchverlosung: Mit Banken verhandeln
Buchverlosung: Mit Banken verhandeln

Was können Unternehmer tun, um eine starke Verhandlungsposition gegenüber ihren Kreditgebern aufzubauen? Das ist die zentrale Frage, die das Buch „Mit Kreditgebern auf Augenhöhe verhandeln“ von Unternehmensberater Carl-Dietrich Sander praxisgerecht und gut verständlich beantwortet. handwerk magazin verlost zehn Exemplare. mehr...

E-Postbrief: Briefe per Internet versenden
E-Postbrief: Briefe per Internet versenden

Briefe und Rechnungen sicher im Internet verschicken, das verspricht der neue Dienst der Deutschen Post. Leser von handwerk magazin können das jetzt testen. Wer mitmacht, kann ein iPad gewinnen. mehr...

Werbepakete zu gewinnen

handwerk magazin und die Deutsche Post verlosen drei Online-Werbepakete im Gesamtwert von 7500 Euro. Starten Sie durch mit der eigenen Kampagne. mehr...

Umfrage

Wie häufig nutzen Sie Apps auf Ihrem Mobiltelefon?

Lexika

B wie Bonität

Neben dem klassischen Kredit gibt es für den Mittelstand noch weitere interessante Finanzierungsalternativen – etwa Leasing.

Beliebte Downloads

02.08.2010

Zeugnis: Mustertext nutzen

Sie brauchen einen guten Mustertext für ein Arbeitszeugnis? Exklusiv für Leser von handwerk magazin ...

Zeugnis
02.08.2010

Lehrstelle statt Studium

Immer mehr Abiturienten beginnen ihre berufliche Laufbahn im Handwerk. Die Berufsausbildung sei inzw...

Checkliste Ausbildungsvertrag
06.08.2010

Zahlungsfristen sollen verlängert werden

Die EU will die Zahlungsfrist von 30 auf 60 Tage verlängern sowie eine Frist bei Abnahmen einführen....

Musterschreiben Mahnungen